Was ist Aikido?

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die nicht darauf zielt, den Gegner zu vernichten, sondern die Energie des Angriffs aufzunehmen und zu kontrollieren, ohne den Anderen zu  verletzen. Die Kampfhandlung  richtet  sich ausschließlich  auf  die  Behandlung  der  Sachlage.  Dies  geschieht  durch  Aufnahme  und  Rückführung  der  durch  die Angriffsbewegung eingebrachten körperlichen und geistigen Energien. Und da es in der Aikidolehre keinen Gedanken an Sieg oder Niederlage gibt, wird auf jede Form des Wettkampfes verzichtet. Stoß, Zug oder Schlag werden kontrolliert mit Hilfe von dynamischen, meist runden, natürlich fließenden Ausweich-, Wurf- und Haltetechniken  auf  den  Angreifer  zurückgeführt.  Der  Versuch  des  Angreifers,  dieser  Krafteinwirkung  auszuweichen oder sie zu umgehen, führt zum eigenen Gleichgewichts- und Standpunktverlust. Entsprechend werden Roll- und Fall-Techniken erlernt (Ukemi). Aikido ist ein dynamischer, bewegungsintensiver und anspruchsvoller Weg zur Entwicklung einer wachen, klaren Geisteshaltung.

(Text aus der Vorstellung der Aikido-Hochschulgruppe in Mainz)

 

Welchen Schwerpunkt legen wir beim Aikido?

Aikido ist Meditation in Bewegung, Selbsterforschung, Reflexionsrahmen und es macht Spaß.

Wenn Du zum Aikido gehen willst, um Dich vor bösen Jungens zu verteidigen, die Dir weh tun und Dir Dein Geld wegnehmen könnten: Lern lieber Parcours, um den bösen Jungs zu entkommen... Beim Aikido tust Du Dir bei jedem Training weh und bezahlst noch dafür. Wenn Du eine Bewegungskunst suchst, die Dich körperlich und Geistig fordert, Dich fit hält und geistig weiterbringt, bist Du beim Aikido genau richtig.